führt zu Identitätsproblemen für die ungezeugten Kinder! führt zu gesetzlich vorgesehener Vaterlosigkeit! ist verfassungswidrig! führt zu Diskriminierung und Ausweitung der Fortpflanzungsmedizin! Deshalb NEIN zur Ehe für alle inklusive Samenspende!

Darum geht es

Öffnung der Ehe

Mit der Gesetzesvorlage soll die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet werden.

Zugang zur Samenspende

Gleichzeitig möchte das Parlament lesbischen Paaren den Zugang zur Samenspende gewähren. Dies ist heute nur für unfruchtbare Ehepaare möglich. Mit der Umdeutung des Begriffs «Unfruchtbarkeit» von «Sterilität» zu «unerfüllter Kinderwunsch» schafft dies Raum für weitergehende Forderungen in der Fortpflanzungsmedizin.

Die Samen­spende für gleich­ge­schlecht­li­che Paare ...

... führt zu Identitätsproblemen für die ungezeugten Kinder!

Die Auswirkungen einer faktischen Vaterlosigkeit verbunden mit dem Recht, seine biologische Identität nur wissen zu dürfen, sind für die Identitätsfindung von Kindern problematisch. Sie werden jedoch mit der Gesetzesänderung zum gesetzlichen Regelfall. Das Kind steht in der Regel vor der brutalen Realität, dass es bei Volljährigkeit den Namen seines biologischen Vaters zwar wissen darf, dieser jedoch nichts von ihm wissen will.

... führt zu gesetzlich vorgesehener Vaterlosigkeit!

Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter. Bei der Fremdsamenspende durch gleichgeschlechtliche Paare wird der Vater des Kindes vorsätzlich gesetzlich aussen vor gelassen.

... ist verfassungswidrig!

Gemäss Bundesverfassung dürfen Verfahren der medizinisch unterstützten Fortpflanzung lediglich bei der Indikation von Unfruchtbarkeit und lediglich als letztes Mittel angewendet werden. Unfruchtbarkeit ist ein medizinischer Begriff und wird von der WHO definiert. Eine Unfruchtbarkeit kann daher bei gleichgeschlechtlichen Paaren oder Alleinstehenden per Definition nicht vorliegen. Die Umdeutung der Unfruchtbarkeit in «unerfüllter Kinderwunsch» ist folglich verfassungswidrig und öffnet Tür und Tor für weitere Forderungen.

... führt zu Diskriminierung und Ausweitung der Fortpflanzungsmedizin!

Die Samenspende für lesbische Frauen schafft im Sinne von Art. 8 der Bundesverfassung eine Diskriminierung zwischen lesbischen Frauen und schwulen Männern. Um diese Diskriminierung zu beseitigen, müssten die Eizellenspende für homosexuelle Männer und später auch die fragwürdige Leihmutterschaft legalisiert werden.

Mit­glie­der des Parlamentarierinnen- und Parlamentarier-Komitees

Fabio Regazzi
Nationalrat, M-E, Tessin
Verena Herzog
Nationalrätin, SVP, Thurgau
Andreas Glarner
Nationalrat, SVP, Aargau
Christian Lohr
Nationalrat, M-E, Thurgau
Franz Ruppen
Nationalrat, SVP, Wallis
Benjamin Roduit
Nationalrat, M-E, Wallis
Jakob Stark
Ständerat, SVP, Thurgau
Thomas Aeschi
Nationalrat, SVP, Zug
Marianne Streiff-Feller
Nationalrätin, EVP, Bern
Thomas de Courten
Nationalrat, SVP, Basel-Landschaft
Martin Haab
Nationalrat, SVP, Zürich
Marco Chiesa
Ständerat, SVP, Tessin
Marco Romano
Nationalrat, M-E, Tessin
Jean-Paul Gschwind
Nationalrat, M-E, Jura
Manuel Strupler
Nationalrat, SVP, Thurgau
Albert Rösti
Nationalrat, SVP, Bern
Erich von Siebenthal
Nationalrat, SVP, Bern
Jean-Pierre Grin
Nationalrat, SVP, Waadt
David Zuberbühler
Nationalrat, SVP, Appenzell Ausserrhoden
Andrea Martina Geissbühler
Nationalrätin, SVP, Bern
Alois Gmür
Nationalrat, M-E, Schwyz
Therese Schläpfer
Nationalrätin, SVP, Zürich